Die BWB warnen vor unseriösen Vertretern

September 29, 2005 on 8:50 | In Alltag, Berlin | No Comments

Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) berichten in einer Pressemitteilung vom 28.09.2005, dass zur Zeit wieder „Betrüger“ unterwegs seien. Mit falschen Behauptungen und abstrusen Experimenten suggerieren diese Vertreter für Geräte zur Wasserbehandlung bei vielen Berlinern eine schlechte Trinkwasserqualität. Dies stimme aber nicht, so die BWB: Bei einem deutschlandweiten Test, der 2003 von unabhängiger Seite in 270 Städten durchgeführt wurde, habe das Berliner Trinkwasser die Note “Gut plus” erhalten. Keine Großstadt habe besser abgeschnitten als Berlin.
Das beruhigt mich. Für höchsten Teegenuss benutze ich trotzdem den Wasserkocher mit integriertem Wasserfilter eines namhaften Herstellers. Der ist aber auch sein Geld wert.

Widerspruch gegen Änderungen im EBM…

September 29, 2005 on 8:09 | In Arztrecht | No Comments

… hat gute Erfolgschancen. So wird der Arztrechtler Uwe Hohmann im Deutschen Ärzteblatt zitiert. Er hält die rückwirkende Streichung der Visitenziffer und des daran gebundenen Samstagszuschlags zum 1. Juli für rechtswidrig.

Abkürzungen sind so eine Sache

September 28, 2005 on 6:49 | In Alltag | No Comments

Im Deutschen Ärzteblatt stieß ich vorhin auf einen Artikel über ein Urteil zu § 27 Absatz 3 Berufsordnung. Er liest sich nur ungewöhnlich, weil dort das Bundesverfassungsgericht wie die hiesigen Verkehrsbetriebe mit „BVG“ abgekürzt wird. Ich habe mir erlaubt, die Redaktion darauf freundlich hinzuweisen.

Bekenntnis

September 28, 2005 on 1:59 | In Alltag | No Comments

Ja, ich bin Deutschland! Und zwar genau dann, wenn die DFB-Elf am Abend des 09. Juli 2006 hier in Berlin Fußballweltmeister wird. Dann stelle ich mich auf die Straße und sage: “Wir sind Weltmeister!”

Deutschland gehen die Ärzte aus

September 28, 2005 on 11:49 | In Alltag | No Comments

Ganz anderes als der Rechtsanwaltschaft geht den Ärzten bei steigenden Ruheständlern der Nachwuchs aus. Das belegt eine Studie, die Bundesärztekammer (BÄK) und Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) gestern in Berlin vorstellten.
An Lehrern mangelt es in Deutschland übrigens auch, wie der Stern schreibt.

Vielleicht sollte in den Chefetagen bei RTL und SAT1 nun zum Wohle Deutschlands ein Umdenken stattfinden. Anstatt der Gerichts- und Anwaltssendungen sollten als Signal schönmalerische Lehrer- und Arztsendungen ausgestrahlt werden. Von mir aus auch Eigenproduktionen. „Unser Lehrer Dr. Specht“ oder die „Schwarzwaldklinik“ waren doch damals auch gute Quotenbringer für das ZDF…

Darf ich, soll ich?

September 28, 2005 on 7:25 | In Alltag | No Comments

Von: überraschung@mmf.lecarrefour.org
Datum: Mi, 28. Sep 2005 03:54:17 Europe/Berlin
An: undisclosed-recipients
Betreff: * Only Humans with an IQ of at least 120 are allowed to open this Message

So ein Pech, ich kenne meinen IQ nicht. Also vertraue ich mal der Spam Dectection Software, die meint, dass dies nichts für mich sei. Woher kennt die nur meinen IQ?

Deutschlands junge Pensionäre

September 27, 2005 on 7:50 | In Alltag, Öffentlicher Dienst | No Comments

Der Bund der Steuerzahler deckt in seinem Schwarzbuch Fälle der Steuerverschwendung auf. In Berlin z.B. hat sich ein junges Beamtenpärchen im Alter von 27 und 32 Jahren in den Vorruhestand mit einer Rente von je 1.226 Euro vom öffentlichen Dienst verabschiedet.
Na dann bleibt mir nur, den beiden einen geruhsamen wohlverdienten Lebensabend zu wünschen!

Deutsche Rentenversicherung

September 27, 2005 on 3:24 | In Alltag, Sozialrecht | No Comments

Wenn Sie Post von der „Deutschen Rentenversicherung“ bekommen, handelt es sich dabei um keine „Betrüger“. Ab Oktober treten alle Rentenversicherungsträger (Bundesversicherungsarbeit für Angestellte, Verband deutscher Rentenversicherungsträger, Landesversicherungsanstalten, Knappschaft, Bahnversicherungsanstalt und Seekasse) unter diesem gemeinsamen Namen auf.

Leitlinien der medizinischen Qualitätssicherung

September 27, 2005 on 9:14 | In Alltag | No Comments

In Deutschland gibt es über 1000 Leitlinien, die der medizinischen Qualitätssicherung dienen sollen. Diese sind für Ärzte aber nicht generell verbindlich. Das stellte Wolfgang Frahm, Richter am Oberlandesgericht Schleswig, auf dem 6. Deutschen Medizinrechtstag in Köln fest. “Die konkrete medizinische Behandlung, die auch durch die Individualität des Patienten geprägt sei, könne ein Abweichen von den Leitlinien geradezu erfordern.” Falls es dann zu einem behaupteten Behandlungsfehler kommt, bleibe die Beweislast unverändert auf Seiten des Patienten, auch wenn der Arzt von den Leitlinien abweicht. Der Arzt werde jedoch zu erläutern haben, warum er einen anderen Weg eingeschlagen hat und es bleibt Aufgabe des Sachverständigen im Prozess zu beurteilen, ob die konkrete Therapie dem medizinischem Standard entsprach.

Anwalt Benneter wegen Untreue vor Gericht

September 26, 2005 on 9:33 | In Alltag, Berlin | No Comments

Die Berliner Zeitung berichtet in ihrer Onlineausgabe, dass der Rechtsanwalt Helmut Benneter, Bruder von SPD-Generalsekretär Klaus Uwe Benneter, seit heute wegen Untreue vor dem Amtsgericht Tiergarten steht.
Bei den Feierlichkeiten anlässlich meiner Zulassungsurkundenübergabe wies der Präsident der RAK Hamm Rechtsanwalt Dr. Finzel noch ausdrücklich darauf hin, dass die Kammer bei nicht Beachtung von widerstreitenden Interessen sowie der nicht unverzüglich Weiterleitung von Mandantengeldern ganz empfindlich reagiert. In diesem Fall hat sogar die Staatsanwaltschaft ganz empfindlich reagiert. Wenn so eine Nichtweiterleitung von Mandantengeldern aufgedeckt wird, kann eigentlich entweder nur etwas in der Büroorganisation nicht stimmen oder es mangelt dem Anwalt an kriminellem Talent. Egal woran es liegt, es wirft zumindest ein schlechtes Bild auf den Berufsstand der Anwälte.

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