<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Recht und Alltag &#187; Arbeitsrecht</title>
	<atom:link href="http://info.folkertjanke.de/category/arbeitsrecht/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://info.folkertjanke.de</link>
	<description>Rechtsanwalt Folkert Janke aus Berlin Lichtenberg bespricht in diesem Weblog Themen aus Recht und Alltag.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 15 Jul 2009 06:31:29 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Diskussion &#252;ber Emmely-Urteil: Nun spricht die Pr&#228;sidentin</title>
		<link>http://info.folkertjanke.de/diskussion-ueber-emmely-urteil-nun-spricht-die-praesidentin/</link>
		<comments>http://info.folkertjanke.de/diskussion-ueber-emmely-urteil-nun-spricht-die-praesidentin/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 14:22:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Janke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Emmely]]></category>
		<category><![CDATA[Landesarbeitsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://info.folkertjanke.de/?p=1149</guid>
		<description><![CDATA[Wer in den letzten Tagen Radio geh&#246;rt, Zeitung gelesen hat, beim (Landes-)Arbeitsgericht Berlin war oder Ferngesehen hat, konnte sich der Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg vom 24. Februar 2009 (Aktenzeichen 7 Sa 2017/08), mit dem die K&#252;ndigung einer Kassiererin wegen der Verwendung von Leergutbons zum eigenen Vorteil f&#252;r rechtens zu erkl&#228;rt wurde, nicht verschlie&#223;en. 
 
Das Urteil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;">Wer in den letzten Tagen Radio geh&#246;rt, Zeitung gelesen hat, beim (Landes-)Arbeitsgericht Berlin war oder Ferngesehen hat, konnte sich der Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg vom 24. Februar 2009 (Aktenzeichen <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=7 Sa 2017/08" target="_blank" title="(2 zugeordnete Entscheidungen)">7 Sa 2017/08</a>), mit dem die K&#252;ndigung einer Kassiererin wegen der Verwendung von Leergutbons zum eigenen Vorteil f&#252;r rechtens zu erkl&#228;rt wurde, nicht verschlie&#223;en. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;">Das Urteil wurde zum Gro&#223;teil ohne Kenntnis der Urteilsgr&#252;nde scharf kritisiert.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;">So soll auch Bundestagsvizepr&#228;sident Wolfgang Thierse in der Presse mit den Worten zitiert worden sein, es handele sich um „ein barbarisches Urteil von asozialer Qualit&#228;t; es k&#246;nne das Vertrauen in die Demokratie zerst&#246;ren.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;">Dazu &#228;u&#223;erte sich nun die Pr&#228;sidentin des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg in einer Presseerkl&#228;rung vom heutigen Tage:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;">„Derartige &#196;u&#223;erungen, die bislang nicht dementiert wurden, sind untragbar und stellen bereits in ihrer Wortwahl eine Entgleisung dar.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;">Dass Urteile der Gerichte f&#252;r Arbeitssachen &#246;ffentlich diskutiert und einer – auch scharfen – Kritik unterzogen werden, ist in keiner Weise zu beanstanden. Die gebotene Auseinandersetzung mit der Rechtsprechung muss jedoch immer in sachlicher Form geschehen. Diffamierungen der Gerichte, zumal von einem der h&#246;chsten Repr&#228;sentanten unseres Landes, sind demgegen&#252;ber in keiner Weise hinnehmbar. Sie sind geeignet, das Vertrauen der Bev&#246;lkerung in die Rechtsprechung zu beeintr&#228;chtigen und greifen in die Unabh&#228;ngigkeit der Gerichte ein.“</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://info.folkertjanke.de/diskussion-ueber-emmely-urteil-nun-spricht-die-praesidentin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zur Unwirksamkeit von R&#252;ckzahlungsklauseln bei &#252;berlanger Bindung des Arbeitnehmers</title>
		<link>http://info.folkertjanke.de/zur-unwirksamkeit-von-rueckzahlungsklauseln-bei-ueberlanger-bindung-des-arbeitnehmers/</link>
		<comments>http://info.folkertjanke.de/zur-unwirksamkeit-von-rueckzahlungsklauseln-bei-ueberlanger-bindung-des-arbeitnehmers/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 11:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Janke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[überlange Bindung]]></category>
		<category><![CDATA[Rückzahlungsklausel]]></category>
		<category><![CDATA[Unwirksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://info.folkertjanke.de/?p=1129</guid>
		<description><![CDATA[Klauseln, nach denen der Arbeitnehmer zur R&#252;ckzahlung von Aus- und Fortbildungskosten verpflichtet ist, unterliegen der Inhaltskontrolle nach den §§ 305 ff. BGB.Voraussetzung f&#252;r eine R&#252;ckzahlungsklausel ist danach, dass die Ausbildung von geldwertem Vorteil f&#252;r den Arbeitnehmer ist und dieser nicht unangemessen lange an das Arbeitsverh&#228;ltnis gebunden wird. Bei der Bestimmung der zul&#228;ssigen Bindungsdauer sind im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klauseln, nach denen der Arbeitnehmer zur R&#252;ckzahlung von Aus- und Fortbildungskosten verpflichtet ist, unterliegen der Inhaltskontrolle nach den §§ <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/305.html" target="_blank" title="&sect; 305 BGB: Einbeziehung Allgemeiner Gesch&auml;ftsbedingungen in den Vertrag">305</a> ff. BGB.Voraussetzung f&#252;r eine R&#252;ckzahlungsklausel ist danach, dass die Ausbildung von geldwertem Vorteil f&#252;r den Arbeitnehmer ist und dieser nicht unangemessen lange an das Arbeitsverh&#228;ltnis gebunden wird. Bei der Bestimmung der zul&#228;ssigen Bindungsdauer sind im Rahmen bestimmter von der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts entwickelter Richtwerte einzelfallbezogen die Vorteile der Ausbildung mit den Nachteilen der Bindung abzuw&#228;gen.</p>
<p>Ist eine zu lange Bindungsdauer vereinbart, f&#252;hrt dies grunds&#228;tzlich zur Unwirksamkeit der R&#252;ckzahlungsklausel insgesamt; ein R&#252;ckzahlungsanspruch besteht nicht. Eine „geltungserhaltende Reduktion&#8221; auf die zul&#228;ssige Bindungsdauer findet nicht statt. Zumindest die Besonderheiten des Arbeitsrechts und -lebens fordern eine erg&#228;nzende Vertragsauslegung jedoch ausnahmsweise dann, wenn es f&#252;r den Arbeitgeber objektiv schwierig war, die zul&#228;ssige Bindungsdauer zu bestimmen und sich dieses Prognoserisiko f&#252;r den Arbeitgeber verwirklicht.</p>
<p>Die R&#252;ckzahlungsklage des Arbeitgebers war vor dem Dritten Senat des Bundesarbeitsgerichts in seinem Urteil vom 14. Januar 2009 (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=3 AZR 900/07" target="_blank" title="BAG, 14.01.2009 - 3 AZR 900/07">3 AZR 900/07</a>) ebenso wie in den Vorinstanzen erfolglos. Im zu entscheidenden Fall hatte sich ein etwaiges Prognoserisiko nicht verwirklicht; der Arbeitgeber hatte statt einer m&#246;glicherweise zul&#228;ssigen Bindung von zwei Jahren eine unzul&#228;ssige von f&#252;nf Jahren vereinbart.</p>
<p><em>Quelle: PM Nr. 4/09 BAG Erfurt vom 14.01.2009</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://info.folkertjanke.de/zur-unwirksamkeit-von-rueckzahlungsklauseln-bei-ueberlanger-bindung-des-arbeitnehmers/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zur Gewerkschaftswerbung per E-Mail</title>
		<link>http://info.folkertjanke.de/zur-gewerkschaftswerbung-per-e-mail/</link>
		<comments>http://info.folkertjanke.de/zur-gewerkschaftswerbung-per-e-mail/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 10:59:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Janke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[BAG]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaftswerbung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://info.folkertjanke.de/?p=1122</guid>
		<description><![CDATA[Eine tarifzust&#228;ndige Gewerkschaft darf sich an Arbeitnehmer &#252;ber deren betriebliche E-Mail-Adressen mit Werbung und Informationen wenden. Dies gilt auch, wenn der Arbeitgeber den Gebrauch der E-Mail-Adressen zu privaten Zwecken untersagt hat.
Dies entschied das Bundesarbeitsgericht in seinem Urteil vom 20. Januar 2009 (Az.: 1 AZR 515/08).
Die Entscheidung einer Gewerkschaft, Arbeitnehmer auf diesem Weg anzusprechen, ist Teil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine tarifzust&#228;ndige Gewerkschaft darf sich an Arbeitnehmer &#252;ber deren betriebliche E-Mail-Adressen mit Werbung und Informationen wenden. Dies gilt auch, wenn der Arbeitgeber den Gebrauch der E-Mail-Adressen zu privaten Zwecken untersagt hat.</p>
<p>Dies entschied das Bundesarbeitsgericht in seinem Urteil vom 20. Januar 2009 (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=1 AZR 515/08" target="_blank" title="BAG, 20.01.2009 - 1 AZR 515/08">1 AZR 515/08</a>).</p>
<p>Die Entscheidung einer Gewerkschaft, Arbeitnehmer auf diesem Weg anzusprechen, ist Teil ihrer durch Art. <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/9.html" target="_blank">9</a> Abs. 3 Satz 1 GG gesch&#252;tzten Bet&#228;tigungsfreiheit. Soweit dabei Grundrechte des Arbeitgebers ber&#252;hrt werden, sind die kollidierenden Rechtspositionen gegeneinander abzuw&#228;gen. Das durch Art. <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/14.html" target="_blank">14</a> Abs. 1 GG gesch&#252;tzte Eigentumsrecht des Arbeitgebers und sein von Art. <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/2.html" target="_blank">2</a> Abs. 1 GG erfasstes Recht am eingerichteten und ausge&#252;bten Gewerbebetrieb haben gegen&#252;ber der gewerkschaftlichen Bet&#228;tigungsfreiheit zur&#252;ckzutreten, solange der E-Mail-Versand nicht zu nennenswerten Betriebsablaufst&#246;rungen oder sp&#252;rbaren, der Gewerkschaft zuzurechnenden wirtschaftlichen Belastungen f&#252;hrt. Auf Pers&#246;nlichkeitsrechte der Arbeitnehmer kann sich der Arbeitgeber im Rahmen eines deliktischen Unterlassungsanspruchs gegen&#252;ber der Gewerkschaft nicht berufen.</p>
<p>Der Erste Senat des Bundesarbeitsgerichts wies deshalb &#8211; anders als die Vorinstanzen &#8211; die Klage eines Dienstleistungsunternehmens auf dem Gebiet der Informationstechnologie ab, mit der dieses der Gewerkschaft ver.di die Versendung von E-Mails an die betrieblichen E-Mail-Adressen seiner Mitarbeiter untersagen lassen wollte. St&#246;rungen des Betriebsablaufs oder messbare wirtschaftliche Nachteile hatte die Arbeitgeberin nicht vorgetragen.</p>
<p><em>Quelle: PM Nr. 8/09 BAG Erfurt vom 20.01.2009</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://info.folkertjanke.de/zur-gewerkschaftswerbung-per-e-mail/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zur Entsch&#228;digung und Schadensersatz wegen geschlechtsspezifischer Diskriminierung bei der Bef&#246;rderung</title>
		<link>http://info.folkertjanke.de/zur-entschaedigung-und-schadensersatz-wegen-geschlechtsspezifischer-diskriminierung-bei-der-befoerderung/</link>
		<comments>http://info.folkertjanke.de/zur-entschaedigung-und-schadensersatz-wegen-geschlechtsspezifischer-diskriminierung-bei-der-befoerderung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 14:09:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Janke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Entschädigung]]></category>
		<category><![CDATA[geschlechtsspezifische Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensersatz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://info.folkertjanke.de/?p=1117</guid>
		<description><![CDATA[Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat in der Sitzung vom heutigen Tage (Az.: 15 Sa 517/08) einer Kl&#228;gerin, die geltend gemacht hat, wegen ihres Geschlechtes bei einer Bef&#246;rderungsentscheidung diskriminiert worden zu sein, Entsch&#228;digung und Schadensersatz zugesprochen. 
 
Das Landesarbeitsgericht ist dabei davon ausgegangen, dass eine Statistik &#252;ber die Geschlechtsverteilung auf den einzelnen Hierarchieebenen als Indiz f&#252;r eine Geschlechtsdiskriminierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; tab-stops: 279.0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;">Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat in der Sitzung vom heutigen Tage (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=15 Sa 517/08" target="_blank" title="(2 zugeordnete Entscheidungen)">15 Sa 517/08</a>) einer Kl&#228;gerin, die geltend gemacht hat, wegen ihres Geschlechtes bei einer Bef&#246;rderungsentscheidung diskriminiert worden zu sein, Entsch&#228;digung und Schadensersatz zugesprochen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; tab-stops: 279.0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; tab-stops: 279.0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;">Das Landesarbeitsgericht ist dabei davon ausgegangen, dass eine Statistik &#252;ber die Geschlechtsverteilung auf den einzelnen Hierarchieebenen als Indiz f&#252;r eine Geschlechtsdiskriminierung herangezogen werden kann. Im konkreten Falle hat es den Umstand, dass s&#228;mtliche 27 F&#252;hrungspositionen (bei einer Verteilung von 2/3 Frauen in der Belegschaft) nur von M&#228;nnern besetzt waren, als ausreichendes Indiz gelten lassen.<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>Da der Arbeitgeber keine Stellenausschreibung oder sonstige schriftlich dokumentierte Auswahlkriterien habe vorlegen k&#246;nnen, habe er die Indizien nicht widerlegt.<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>Er k&#246;nne sich dann auch nicht darauf berufen, dass die Kl&#228;gerin nicht die am besten geeignete Bewerberin gewesen sei.<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>Als Schadensersatz hat das Landesarbeitsgericht die Verg&#252;tungsdifferenz zu derjenigen Position, und zwar auch unbegrenzt f&#252;r die Zukunft, zugesprochen, in die die Kl&#228;gerin nicht bef&#246;rdert worden war. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; tab-stops: 279.0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; tab-stops: 279.0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;">Wegen Verletzung des Pers&#246;nlichkeitsrechts hat das Landesarbeitsgericht dar&#252;ber hinaus eine Entsch&#228;digung wegen immateriellen Schadens in H&#246;he von 20.000,&#8211; € zugesprochen; in der diskriminierenden Bef&#246;rderungsentscheidung zu Ungunsten der Kl&#228;gerin liege zugleich eine solche Pers&#246;nlichkeitsrechtsverletzung, die noch dadurch verst&#228;rkt worden sei, dass die Kl&#228;gerin durch &#196;u&#223;erungen der Vorgesetzten herabgew&#252;rdigt und eingesch&#252;chtert worden sei. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; tab-stops: 279.0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; tab-stops: 279.0pt;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Das Landesarbeitsgericht hat im Hinblick auf Teile dieser Entscheidung die Revision zugelassen. <span style="mso-spacerun: yes;"> </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; tab-stops: 279.0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; tab-stops: 279.0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;"><em>Quelle: PM Nr. 39/08 LAG Berlin vom 26.11.2008</em></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://info.folkertjanke.de/zur-entschaedigung-und-schadensersatz-wegen-geschlechtsspezifischer-diskriminierung-bei-der-befoerderung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zur K&#252;ndigung einer studentischen Hilfskraft nach deren Exmatrikulation</title>
		<link>http://info.folkertjanke.de/zur-kuendigung-einer-studentischen-hilfskraft-nach-deren-exmatrikulation/</link>
		<comments>http://info.folkertjanke.de/zur-kuendigung-einer-studentischen-hilfskraft-nach-deren-exmatrikulation/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 07:51:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Janke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Exmatrikulation]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[studentische Hilfskraft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://info.folkertjanke.de/?p=1097</guid>
		<description><![CDATA[Die Besch&#228;ftigung eines Studenten als „studentische Hilfskraft“ an einer Forschungseinrichtung setzt in der Regel voraus, dass er dem Studium nachgeht. Entf&#228;llt diese Voraussetzung, z.B. durch Exmatrikulation, ist eine K&#252;ndigung aus personenbedingten Gr&#252;nden regelm&#228;&#223;ig gerechtfertigt.
Der Kl&#228;ger war bei dem beklagten Forschungsinstitut seit 1995 aufgrund einer Reihe befristeter Arbeitsvertr&#228;ge als studentische Hilfskraft besch&#228;ftigt. Es steht inzwischen rechtskr&#228;ftig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Die Besch&#228;ftigung eines Studenten als „studentische Hilfskraft“ an einer Forschungseinrichtung setzt in der Regel voraus, dass er dem Studium nachgeht. Entf&#228;llt diese Voraussetzung, z.B. durch Exmatrikulation, ist eine K&#252;ndigung aus personenbedingten Gr&#252;nden regelm&#228;&#223;ig gerechtfertigt.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Der Kl&#228;ger war bei dem beklagten Forschungsinstitut seit 1995 aufgrund einer Reihe befristeter Arbeitsvertr&#228;ge als studentische Hilfskraft besch&#228;ftigt. Es steht inzwischen rechtskr&#228;ftig fest, dass die Befristung des letzten, f&#252;r die Zeit vom 1. Januar 2003 bis 31. M&#228;rz 2003 geschlossenen Arbeitsvertrags unwirksam war und demzufolge ein unbefristetes Arbeitsverh&#228;ltnis begr&#252;ndet worden ist. Der Kl&#228;ger, der bis 31. M&#228;rz 2003 in der Forschungsgruppe „Informations- und Kommunikationstechnologien“, Projekt „Konjunkturumfrage“, besch&#228;ftigt war, lie&#223; sich zum 31. M&#228;rz 2003 exmatrikulieren. Darauf k&#252;ndigte die Beklagte das Arbeitsverh&#228;ltnis ordentlich zum 31. August 2003.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Die Vorinstanzen haben die vom Kl&#228;ger erhobene K&#252;ndigungsschutzklage abgewiesen. Die Revision des Kl&#228;gers blieb vor dem Zweiten Senat des Bundesarbeitsgerichts mit Urteil vom 18. 09.2008<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>(Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2 AZR 976/06" target="_blank" title="BAG, 18.09.2008 - 2 AZR 976/06">2 AZR 976/06</a>) erfolglos. Die K&#252;ndigung ist aus einem in der Person des Kl&#228;gers liegenden Grund gerechtfertigt. Die Beklagte hatte ein berechtigtes Interesse, f&#252;r die Aus&#252;bung der T&#228;tigkeiten an die Studierendeneigenschaft des Kl&#228;gers anzukn&#252;pfen. Dieser vertraglich vereinbarten Anforderung wurde der Kl&#228;ger nicht mehr gerecht. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;"><em>Quelle: PM Nr. 74/08 vom 18. September 2008 BAG Erfurt</em></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://info.folkertjanke.de/zur-kuendigung-einer-studentischen-hilfskraft-nach-deren-exmatrikulation/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lebensaltersstufen im Verg&#252;tungssystem des BAT stellen unzul&#228;ssige Altersdiskriminierung dar</title>
		<link>http://info.folkertjanke.de/lebensaltersstufen-im-verguetungssystem-des-bag-stellen-unzulaessige-altersdiskriminierung-dar/</link>
		<comments>http://info.folkertjanke.de/lebensaltersstufen-im-verguetungssystem-des-bag-stellen-unzulaessige-altersdiskriminierung-dar/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 12:20:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Janke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[AGG]]></category>
		<category><![CDATA[BAT]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung wegen des Alters]]></category>
		<category><![CDATA[Vergütungssystem]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://info.folkertjanke.de/?p=1091</guid>
		<description><![CDATA[Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat am heutigen Tage der Klage (Az.: 20 Sa 2244/07; Revision zugelassen) eines 39j&#228;hrigen Angestellten des Landes Berlin teilweise stattgegeben, der eine Verg&#252;tung entsprechend der Lebensaltersstufe 47 (Jahre) begehrt hatte. 
 
Das Gericht hat in den (aufsteigenden) Lebensaltersstufen des Verg&#252;tungssystems des BAT, der im Lande Berlin &#252;ber den sog. Anwendungstarifvertrag noch Geltung hat, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;">Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat am heutigen Tage der Klage (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=20 Sa 2244/07" target="_blank" title="(2 zugeordnete Entscheidungen)">20 Sa 2244/07</a>; Revision zugelassen) eines 39j&#228;hrigen Angestellten des Landes Berlin teilweise stattgegeben, der eine Verg&#252;tung entsprechend der Lebensaltersstufe 47 (Jahre) begehrt hatte. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Das Gericht hat in den (aufsteigenden) Lebensaltersstufen des Verg&#252;tungssystems des BAT, der im Lande Berlin &#252;ber den sog. Anwendungstarifvertrag noch Geltung hat, eine unzul&#228;ssige Diskriminierung wegen des Alters gesehen. Dort werde alleine auf der Grundlage des Lebensalters eine unterschiedliche Verg&#252;tung gew&#228;hrt, dies sei unwirksam, so dass die h&#246;here Verg&#252;tung geschuldet werde. <span style="mso-spacerun: yes;"> </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;">Dies treffe allerdings nur auf die Grundverg&#252;tung, nicht aber auf den Ortszuschlag zu. </span></p>
<div><span style="font-family: Arial;"></p>
<div></div>
<p></span></div>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: 12pt;"></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em>Quelle: PM 32/08 LAG Berlin</em></p>
<p> </p>
<p></span></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://info.folkertjanke.de/lebensaltersstufen-im-verguetungssystem-des-bag-stellen-unzulaessige-altersdiskriminierung-dar/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Arbeitsgericht Berlin erkl&#228;rt Befristung im Technikmuseum f&#252;r unwirksam</title>
		<link>http://info.folkertjanke.de/arbeitsgericht-berlin-erklaert-befristung-im-technikmuseum-fuer-unwirksam/</link>
		<comments>http://info.folkertjanke.de/arbeitsgericht-berlin-erklaert-befristung-im-technikmuseum-fuer-unwirksam/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 16:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Janke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[ArbG]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgründung]]></category>
		<category><![CDATA[Neugründung]]></category>
		<category><![CDATA[Technikmuseum]]></category>
		<category><![CDATA[TzBfG]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://info.folkertjanke.de/?p=1063</guid>
		<description><![CDATA[Das Arbeitsgericht Berlin hat heute die Befristung des Arbeitsverh&#228;ltnisses von geringf&#252;gig besch&#228;ftigten Arbeitnehmern, die als G&#228;stebetreuer im Technikmuseum t&#228;tig sind, und deren Arbeitsverh&#228;ltnis zum Ablauf der Befristung vier Jahre bestanden hat, f&#252;r unwirksam erkl&#228;rt (Az.: 26 Ca 19768/07). 
Zwar k&#246;nne gem&#228;&#223; § 14 Abs. 2 a  TzBfG bei Neugr&#252;ndungen von Unternehmen eine befristete Besch&#228;ftigung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Arbeitsgericht Berlin hat heute die Befristung des Arbeitsverh&#228;ltnisses von geringf&#252;gig besch&#228;ftigten Arbeitnehmern, die als G&#228;stebetreuer im Technikmuseum t&#228;tig sind, und deren Arbeitsverh&#228;ltnis zum Ablauf der Befristung vier Jahre bestanden hat, f&#252;r unwirksam erkl&#228;rt (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=26 Ca 19768/07" target="_blank" title="(2 zugeordnete Entscheidungen)">26 Ca 19768/07</a>). </p>
<p>Zwar k&#246;nne gem&#228;&#223; § <a href="http://dejure.org/gesetze/TzBfG/14.html" target="_blank" title="&sect; 14 TzBfG: Zul&auml;ssigkeit der Befristung">14</a> Abs. 2 a  TzBfG bei Neugr&#252;ndungen von Unternehmen eine befristete Besch&#228;ftigung ohne Sachgrund bis zu vier Jahren zul&#228;ssig sein. Jedoch handele es sich bei der Firma T &#038; M Museum und Marketing GmbH, bei der die geringf&#252;gig Besch&#228;ftigten angestellt waren, nicht um eine „Neugr&#252;ndung“, sondern um eine „Ausgr&#252;ndung“ aus der Stiftung. Auf diese finde die Ausnahmevorschrift des § <a href="http://dejure.org/gesetze/TzBfG/14.html" target="_blank" title="&sect; 14 TzBfG: Zul&auml;ssigkeit der Befristung">14</a> Abs. 2 a TzBfG keine Anwendung, so dass es dort bei der H&#246;chstdauer von zwei Jahren f&#252;r die sachgrundlose Befristung bleibe. Ein Sachgrund f&#252;r die Befristung sei nicht gegeben.</p>
<p><em>Quelle: PM 10/08 ArbG Berlin vom 27. M&#228;rz 2008</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://info.folkertjanke.de/arbeitsgericht-berlin-erklaert-befristung-im-technikmuseum-fuer-unwirksam/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zur Wirksamkeit einer R&#252;ckzahlungsvereinbarung von Studienkosten</title>
		<link>http://info.folkertjanke.de/zur-wirksamkeit-einer-rueckzahlungsvereinbarung-von-studienkosten/</link>
		<comments>http://info.folkertjanke.de/zur-wirksamkeit-einer-rueckzahlungsvereinbarung-von-studienkosten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 15:39:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Janke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[§ 307 BGB]]></category>
		<category><![CDATA[BAG]]></category>
		<category><![CDATA[Rückzahlungsvereinbarung]]></category>
		<category><![CDATA[Studienkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil]]></category>
		<category><![CDATA[Wirksamkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://info.folkertjanke.de/?p=1061</guid>
		<description><![CDATA[Der Arbeitnehmer ist Verbraucher iSv. § 13 BGB. Deshalb unterliegen vom Arbeitgeber vorformulierte Vertragsbedingungen gem&#228;&#223; § 310 Abs. 3 Nr. 2 BGB auch dann der Kontrolle nach § 307 BGB, wenn sie nur zur einmaligen Verwendung bestimmt sind. Nach § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB sind Verwender Allgemeiner Gesch&#228;ftsbedingungen entsprechend den Grunds&#228;tzen von Treu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Arbeitnehmer ist Verbraucher iSv. § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/13.html" target="_blank" title="&sect; 13 BGB: Verbraucher">13</a> BGB. Deshalb unterliegen vom Arbeitgeber vorformulierte Vertragsbedingungen gem&#228;&#223; § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/310.html" target="_blank" title="&sect; 310 BGB: Anwendungsbereich">310</a> Abs. 3 Nr. 2 BGB auch dann der Kontrolle nach § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/307.html" target="_blank" title="&sect; 307 BGB: Inhaltskontrolle">307</a> BGB, wenn sie nur zur einmaligen Verwendung bestimmt sind. Nach § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/307.html" target="_blank" title="&sect; 307 BGB: Inhaltskontrolle">307</a> Abs. 1 Satz 2 BGB sind Verwender Allgemeiner Gesch&#228;ftsbedingungen entsprechend den Grunds&#228;tzen von Treu und Glauben verpflichtet, Rechte und Pflichten ihrer Vertragspartner m&#246;glichst klar und verst&#228;ndlich darzustellen.</p>
<p>Der Beklagte begann im Anschluss an seine erfolgreiche Ausbildung bei der Kl&#228;gerin zum Sozialversicherungsfachwirt im Jahre 2003 ein Studium „Gesundheits&#246;konomie im Praxisverbund“. Zur F&#246;rderung des Studiums schlossen die Parteien einen „Volontariatsvertrag“. Danach erhielt der Beklagte als Darlehen der Kl&#228;gerin f&#252;r die restliche Zeit des Studiums einen monatlichen Betrag in H&#246;he der Verg&#252;tung eines Auszubildenden im dritten Ausbildungsjahr sowie einen monatlichen Mietzuschuss in H&#246;he von 190,00 Euro. Die Gesamtdarlehenssumme sollte in 60 gleichen Monatsraten durch eine Anschlusst&#228;tigkeit des Beklagten bei der Kl&#228;gerin nach erfolgreichem Studienabschluss abgebaut werden. Nachdem der Beklagte sein Studium erfolgreich beendet hatte, bot ihm die Kl&#228;gerin eine T&#228;tigkeit mit der Verg&#252;tung eines Sozialversicherungsfachwirts an. Das lehnte der Beklagte ab. Die Kl&#228;gerin verlangt deswegen die R&#252;ckzahlung des Darlehens in H&#246;he von 23.921,85 Euro.</p>
<p>Der Neunte Senat des Bundesarbeitsgerichts hat mit Urteil vom 18.03.2008  (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=9 AZR 186/07" target="_blank" title="BAG, 18.03.2008 - 9 AZR 186/07">9 AZR 186/07</a>) ebenso wie das Landesarbeitsgericht Baden-W&#252;rttemberg die Klage abgewiesen. Die Kl&#228;gerin hat keinen Anspruch auf R&#252;ckzahlung des gew&#228;hrten Darlehens. Die Darlehensvereinbarung verletzt das Transparenzgebot des § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/307.html" target="_blank" title="&sect; 307 BGB: Inhaltskontrolle">307</a> Abs. 1 Satz 2 BGB und benachteiligt den Beklagten unangemessen. Sie ist nicht klar und verst&#228;ndlich. Unklar geblieben ist, ob &#252;berhaupt und &#8211; wenn ja &#8211; mit welcher T&#228;tigkeit und Verg&#252;tung der Beklagte eingestellt werden sollte. Eine derartig l&#252;ckenhafte Vertragsgestaltung er&#246;ffnet dem Arbeitgeber ungerechtfertigt weitgehende Entscheidungsspielr&#228;ume. Deren Auswirkungen sind f&#252;r den Arbeitnehmer bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbar. </p>
<p><em>Quelle: PM Nr. 23/08 Bundesarbeitsgericht Erfurt vom 18. M&#228;rz 2008</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://info.folkertjanke.de/zur-wirksamkeit-einer-rueckzahlungsvereinbarung-von-studienkosten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lehrereingruppierung in Sachsen bei sich &#228;ndernden Sch&#252;lerzahlen</title>
		<link>http://info.folkertjanke.de/lehrereingruppierung-in-sachsen-bei-sich-aendernden-schuelerzahlen/</link>
		<comments>http://info.folkertjanke.de/lehrereingruppierung-in-sachsen-bei-sich-aendernden-schuelerzahlen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 08:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Janke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlicher Dienst]]></category>
		<category><![CDATA[BAG]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrereingruppierung]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerzahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://info.folkertjanke.de/?p=1060</guid>
		<description><![CDATA[Die Eingruppierung von angestellten Lehrern richtet sich nach manchen landesrechtlichen Bestimmungen, darunter auch denen des Freistaats Sachsen, nach den f&#252;r die beamteten Lehrer geltenden Vorschriften, weil die Einzelarbeitsvertr&#228;ge und/oder der BAT/BAT-O darauf verweisen. Bei einer solchen Vertragslage sind H&#246;hergruppierungen &#8211; wie beamtenrechtliche Bef&#246;rderungen &#8211; zus&#228;tzlich von einer entsprechenden freien Planstelle und einer Ermessensentscheidung des Dienstherrn/Arbeitgebers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Eingruppierung von angestellten Lehrern richtet sich nach manchen landesrechtlichen Bestimmungen, darunter auch denen des Freistaats Sachsen, nach den f&#252;r die beamteten Lehrer geltenden Vorschriften, weil die Einzelarbeitsvertr&#228;ge und/oder der BAT/BAT-O darauf verweisen. Bei einer solchen Vertragslage sind H&#246;hergruppierungen &#8211; wie beamtenrechtliche Bef&#246;rderungen &#8211; zus&#228;tzlich von einer entsprechenden freien Planstelle und einer Ermessensentscheidung des Dienstherrn/Arbeitgebers abh&#228;ngig, diese Stelle mit dem Angestellten zu besetzen. Dies gilt auch, wenn die Besoldungsgruppe eines beamteten Lehrers von der Zahl der an der Schule unterrichteten Sch&#252;ler abh&#228;ngt und die Grenze zur n&#228;chsth&#246;heren Besoldungsgruppe &#252;berschritten worden ist. Der Angestellte ist auch in diesem Fall nicht „automatisch“ h&#246;hergruppiert. Die eine solche Tarifautomatik vorsehende Verg&#252;tungsordnung des BAT/BAT-O gilt f&#252;r Lehrkr&#228;fte nicht; sie ist durch die &#220;bertragung der beamtenrechtlichen Besoldungsgrunds&#228;tze ersetzt. Eine entsprechende Ber&#252;cksichtigung dieser Grunds&#228;tze bedeutet aber auch, dass f&#252;r einen angestellten Lehrer, der in der h&#246;heren Verg&#252;tungsgruppe (entspr. der Besoldungsgruppe f&#252;r die h&#246;here Sch&#252;lerzahl) eingruppiert war, diese nicht dann ohne weiteres wegf&#228;llt, wenn die Sch&#252;lerzahl wieder absinkt. Denn auch gegen&#252;ber einem Beamten w&#228;re in einem solchen Fall der Entzug des einmal &#252;bertragenen Amtes und eine entsprechende Absenkung der Besoldung nach beamtenrechtlichen Grunds&#228;tzen nicht m&#246;glich.</p>
<p>Eine Lehrerin, die in der N&#228;he von Dresden eine Grundschule mit mehr als 80 Sch&#252;lern kommissarisch geleitet hatte, wurde im Jahre 1994 nach Durchf&#252;hrung der entsprechenden Beteiligungsverfahren „endg&#252;ltig zur Schulleiterin bestellt“ und erhielt ab dem 1. Juli 1995 Verg&#252;tung nach der VergGr IIa BAT-O (entspr. der f&#252;r Beamte unter gleichen Bedingungen ma&#223;geblichen Besoldungsgruppe A 13). Im Jahre 1999 sank die Sch&#252;lerzahl auf unter 80, woraufhin der Lehrerin mitgeteilt wurde, sie sei ab dem 1. August 1999 in der VergGr III BAT-O (entspr. der unter diesen Bedingungen f&#252;r Neueinstellungen ma&#223;geblichen Besoldungsgruppe A 12) eingruppiert. Im Jahr 2001 stieg die Zahl der Sch&#252;ler auf 123, im darauffolgenden Jahr auf 125 an. Die Kl&#228;gerin verlangte vergeblich die Weiterzahlung der Verg&#252;tung nach VergGr IIa BAT-O. Diese erhielt sie erst wieder ab dem 1. August 2003. Die Kl&#228;gerin hat die h&#246;here Verg&#252;tung zuletzt f&#252;r die Zeit vom 1. August 2001 bis zum 31. Juli 2003 verlangt.</p>
<p>Anders als das Arbeitsgericht hat das Landesarbeitsgericht der Kl&#228;gerin die begehrte Verg&#252;tung ab dem 1. August 2001 zuerkannt. Diese Entscheidung hat der Vierte Senat des Bundesarbeitsgerichts mit Urteil vom 12.03.2008 (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=4 AZR 93/07" target="_blank" title="BAG, 12.03.2008 - 4 AZR 93/07">4 AZR 93/07</a>) best&#228;tigt. Die Eingruppierung der Kl&#228;gerin hat sich durch das Absinken der Sch&#252;lerzahl der von ihr geleiteten Schule nicht ge&#228;ndert. Die Kl&#228;gerin ist deshalb immer noch in der VergGr IIa BAT-O eingruppiert und kann die entsprechende Verg&#252;tung f&#252;r den gesamten Streitzeitraum verlangen. </p>
<p><em>Quelle: PM BAG ErfurtNr. 20/08 vom 12. M&#228;rz 2008</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://info.folkertjanke.de/lehrereingruppierung-in-sachsen-bei-sich-aendernden-schuelerzahlen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zur Verl&#228;ngerung eines sachgrundlos befristeten Arbeitsvertrags nach § 14 Abs. 2 TzBfG</title>
		<link>http://info.folkertjanke.de/zur-verlaengerung-eines-sachgrundlos-befristeten-arbeitsvertrags-nach-14-abs-2-tzbfg/</link>
		<comments>http://info.folkertjanke.de/zur-verlaengerung-eines-sachgrundlos-befristeten-arbeitsvertrags-nach-14-abs-2-tzbfg/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 13:16:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Janke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[§ 14 Abs. 2 TzBfG]]></category>
		<category><![CDATA[BAG]]></category>
		<category><![CDATA[sachgrundlos befristeter]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil]]></category>
		<category><![CDATA[Verlängerung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://info.folkertjanke.de/?p=1058</guid>
		<description><![CDATA[Nach § 14 Abs. 2 Satz 1 TzBfG ist die h&#246;chstens dreimalige Verl&#228;ngerung eines sachgrundlos befristeten Arbeitsvertrags bis zur Gesamtdauer von zwei Jahren zul&#228;ssig. Eine Verl&#228;ngerung iSd. § 14 Abs. 2 Satz 1 TzBfG setzt voraus, dass sie noch w&#228;hrend der Laufzeit des zu verl&#228;ngernden Vertrags vereinbart und dadurch grunds&#228;tzlich nur die Vertragsdauer ge&#228;ndert wird, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach § <a href="http://dejure.org/gesetze/TzBfG/14.html" target="_blank" title="&sect; 14 TzBfG: Zul&auml;ssigkeit der Befristung">14</a> Abs. 2 Satz 1 TzBfG ist die h&#246;chstens dreimalige Verl&#228;ngerung eines sachgrundlos befristeten Arbeitsvertrags bis zur Gesamtdauer von zwei Jahren zul&#228;ssig. Eine Verl&#228;ngerung iSd. § <a href="http://dejure.org/gesetze/TzBfG/14.html" target="_blank" title="&sect; 14 TzBfG: Zul&auml;ssigkeit der Befristung">14</a> Abs. 2 Satz 1 TzBfG setzt voraus, dass sie noch w&#228;hrend der Laufzeit des zu verl&#228;ngernden Vertrags vereinbart und dadurch grunds&#228;tzlich nur die Vertragsdauer ge&#228;ndert wird, nicht aber die &#252;brigen Arbeitsbedingungen. Andernfalls handelt es sich um den Neuabschluss eines befristeten Arbeitsvertrags, dessen Befristung wegen des bereits bisher bestehenden Arbeitsverh&#228;ltnisses nach § <a href="http://dejure.org/gesetze/TzBfG/14.html" target="_blank" title="&sect; 14 TzBfG: Zul&auml;ssigkeit der Befristung">14</a> Abs. 2 Satz 2 TzBfG ohne Sachgrund nicht zul&#228;ssig ist. </p>
<p>Eine Verl&#228;ngerung liegt nicht vor, wenn die Parteien in einem Folgevertrag auf die Vereinbarung eines im Ausgangsvertrag enthaltenen K&#252;ndigungsrechts nach § <a href="http://dejure.org/gesetze/TzBfG/15.html" target="_blank" title="&sect; 15 TzBfG: Ende des befristeten Arbeitsvertrages">15</a> Abs. 3 TzBfG absehen. Dies hat der Siebte Senat des Bundesarbeitsgerichts in seinem Urteil vom 20. 02.2008 (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=7 AZR 786/06" target="_blank" title="BAG, 20.02.2008 - 7 AZR 786/06">7 AZR 786/06</a>) &#8211; in Fortf&#252;hrung seiner bisherigen Rechtsprechung zu § <a href="http://dejure.org/gesetze/TzBfG/14.html" target="_blank" title="&sect; 14 TzBfG: Zul&auml;ssigkeit der Befristung">14</a> Abs. 2 TzBfG entschieden.</p>
<p>Die Parteien schlossen am 1. August 2004 einen zun&#228;chst bis zum 31. Dezember 2004 befristeten Arbeitsvertrag, dessen Laufzeit sie durch eine am 30. November 2004 abgeschlossene Vereinbarung bis zum 30. Juni 2005 verl&#228;ngerten. Im Juni 2005 schlossen die Parteien einen weiteren befristeten Arbeitsvertrag mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2005. In diesem Vertrag haben die Parteien keine beiderseitige ordentliche K&#252;ndigungsm&#246;glichkeit vereinbart, w&#228;hrend ein solches K&#252;ndigungsrecht im Ausgangsvertrag enthalten war.</p>
<p>Die Revision des Kl&#228;gers gegen das klageabweisende Urteil des Landesarbeitsgerichts war erfolgreich. Die Befristung zum 31. Dezember 2005 ist unwirksam. Bei der im Juni 2005 getroffenen Vereinbarung handelt es sich nicht um eine Vertragsverl&#228;ngerung iSv. § <a href="http://dejure.org/gesetze/TzBfG/14.html" target="_blank" title="&sect; 14 TzBfG: Zul&auml;ssigkeit der Befristung">14</a> Abs. 2 Satz 1 TzBfG, sondern um den Abschluss eines neuen Arbeitsvertrags. Denn die Parteien haben die bisherigen Arbeitsbedingungen nicht unver&#228;ndert gelassen, indem sie eine Vereinbarung &#252;ber das im Ausgangsvertrag enthaltene ordentliche K&#252;ndigungsrecht nicht mehr getroffen haben. </p>
<p><em>Quelle: PM16/08  BAG Erfurt</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://info.folkertjanke.de/zur-verlaengerung-eines-sachgrundlos-befristeten-arbeitsvertrags-nach-14-abs-2-tzbfg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
