Viele Menschen in Deutschland haben Schlafstörungen und schlafen deshalb zu wenig, sagen Schlafmediziner. Aber auch Langschläfer scheinen Probleme zu haben: etwa eine erhöhte Zehn-Jahres-Sterblichkeit. Das hat eine Studie aus Heidelberg ergeben. Ergebnisse daraus wurden jetzt bei einem internationalen Schlafmedizin-Kongreß in Berlin vorgestellt.
Mehr als 5000 Teilnehmer im Alter von durchschnittlich 53 Jahren waren Anfang der 90er Jahre in die Studie aufgenommen worden. 4000 von ihnen wurden zehn Jahre später nachuntersucht. Im Durchschnitt schliefen die Probanden sieben bis acht Stunden täglich; die Sterberate betrug fünf Prozent. Doch bei denen, die neun Stunden und mehr schliefen, betrug die Sterberate elf bis zwölf Prozent.
Diese Erkenntnis stimmt mit Daten aus den USA und Japan überein. Der Grund für diesen Zusammenhang ist allerdings unklar.
Quelle: Ärzte Zeitung
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